Das „Große Schlaflabor“ setzt sich aus folgenden Untersuchungen zusammen:
Durch oben genannte Diagnostik sind wir in der Lage, nächtliche Atemereignisse und Verhaltensmuster aufzuzeichnen und diese den unterschiedlichen Schlafstadien zuzuordnen. Die Untersuchung der Atmung erfolgt durch Atemflusssensoren über beiden Nasenlöchern bzw. der Schlafatemmaske, durch Gurte, die Brust- und Bauchbewegungen messen, durch einen Sensor am Finger, der den Sauerstoffgehalt im Blut misst, sowie durch ein Mikrofon welches Atemgeräusche aufzeichnet. Zum Nachweis von Beinbewegungen dienen zwei EMG-Ableitungen an den Unterschenkeln.
Zusätzlich werden Körperlage aufgezeichnet und Herzaktionen abgeleitet. Bei Patienten unter Schlafatem-Therapie/Beatmungstherapie (CPAP/BIPAP/NIV) kann der benötigte Druck in Echtzeit kontrolliert und nach Bedarf entsprechend angepasst werden.
Das „Kleine Schlaflabor“ setzt sich aus folgenden Untersuchungen zusammen:
Die ambulante Polygraphie ermöglicht neben der Erstdiagnostik auch die Kontrolle von bereits eingeleiteten Schlaf-Atem-Therapien im heimischen Umfeld.
Der Vigilanztest nach Quatember-Maly ermöglicht eine valide Erfassung der Aufmerksamkeitsleistung unter Monotoniebedingungen. Die Testdauer beträgt ca. 30 Minuten. Der Test ist einsetzbar auch im Rahmen der Beurteilung von Verkehrseignung.
Das Schlaflabor hat einen internistischen Schwerpunkt. Dies ermöglicht bei Bedarf den Zugriff auf eine breite internistische Basisdiagnostik wie beispielsweise Lungenfunktionsdiagnostik oder Echokardiographie (Herzultraschall).