Die Interdisziplinäre Intensivstation verfügt über 8 Bettplätze in 6 großzügigen Zimmern.
Diese bieten eine helle und freundliche Atmosphäre durch große
Fensterflächen und sind mit Patientenschränken, Waschplätzen sowie einer
Klimaanlage ausgestattet. In zwei Einzelzimmern können Patientinnen und
Patienten mit infektiösen Erkrankungen bei Bedarf isoliert werden.
Wir überwachen, pflegen und behandeln auf unserer Station ca. 700 Patientinnen und Patienten pro Jahr
aufgrund unterschiedlicher Krankheits- und Verletzungsbilder sowie
postoperativ. Diese Patientinnen und Patienten benötigen aufgrund ihres
kritischen Gesundheitszustandes eine engmaschige intensivmedizinische
Überwachung und Therapie ihrer Organfunktionen, wie etwa der Atmung, des
Herz-Kreislaufsystems, der Nieren, der Leber und oder des
Magen-Darm-Trakts.
Die intensivmedizinische Versorgung erfolgt interdisziplinär,
das heißt wir arbeiten mit allen Fachabteilungen unseres Krankenhauses
eng zusammen. Gründe für eine Aufnahme auf unsere Intensivstation können
größere operative Eingriffe, eine notwendige postoperative Überwachung,
Infektionen, Vergiftungen, Unfallverletzungen und
Bewusstseinsstörungen, sowie die Notfallversorgung bei akuten
Erkrankungen sein.
Die sorgfältige und kontinuierliche Überwachung
unserer Patientinnen und Patienten erfolgt anhand der
Überwachungseinheit. Diese misst kontinuierlich z.B. die Herzfrequenz,
den Blutdruck und die Sauerstoffsättigung im Blut. Die erhobenen Daten
werden aufgezeichnet und können auf einem Monitor verfolgt werden. Bei
auffälligen Vitalwerten ertönt ein akustisches Signal, so dass unser
Personal sofort darauf reagieren und therapeutische Gegenmaßnahmen
einleiten kann.
Ebenso erfolgt die Überwachung und Therapie von Schmerzzuständen.
Hier ermitteln unsere Pflegekräfte in regelmäßigen Abständen den
Schmerzscore bei unseren Patientinnen und Patienten. So können gezielt
und bedarfsgerecht schmerzlindernde Medikamente verabreicht werden. Sie
können sicher sein, dass wir Schmerzen, Unruhe und Angst mit geeigneten
Maßnahmen und Medikamenten behandeln, auch wenn sich die oder der
Betroffene nicht mitteilen kann.
Zudem stehen unseren Ärztinnen und Ärzten umfangreiche Möglichkeiten zur Diagnostik zur Verfügung, wie z.B. CT-, Röntgen-, Ultraschall- und spezielle Laboruntersuchungen. Im Bedarfsfall können auch Spiegelungen der Lunge oder des Magen-Darm-Trakts auf unserer Station vorgenommen werden.
Wir
wenden alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen an, um Störungen
lebenswichtiger Körperfunktionen zu behandeln. Sollte jedoch für eine
begrenzte Zeit die Überbrückung von Organfunktionen nötig sein, ist dies
auf unserer Station dank hoher fachlicher Kompetenz der ärztlichen und
pflegerischen Mitarbeiter sowie modernster technischer Ausstattung, z.B.
durch den Einsatz von Beatmungsgeräten, möglich.
Neben
der Gerätemedizin stehen für uns jedoch die menschliche Zuwendung und
der persönliche Kontakt von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften mit
unseren Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen im Vordergrund. Je
nach dem zugrunde liegenden Krankheitsbild versuchen wir, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit unserer Patientinnen und Patienten zu erhalten und zu fördern.
Wir arbeiten mit einem integrierten Pflegemodell
und respektieren Individualität, Intimsphäre und Würde jeder einzelnen
Patientin und jedes einzelnen Patienten. Unser Ziel ist es den
individuellen Bedürfnissen, den Wünschen und auch dem Willen unserer
Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.