14.09.2026
Die derzeitige Berichterstattung über Ermittlungen gegen eine ehemals in unserem Krankenhaus tätige ärztliche Person beschäftigt viele Menschen. Wir verstehen, dass die im Raum stehenden Vorwürfe Fragen und Verunsicherung auslösen.
Uns ist deshalb wichtig, einzuordnen, wofür wir als Krankenhaus Verantwortung tragen und wie wir gehandelt haben.
Nachdem die Krankenhausleitung Hinweise aus dem Kreis der Beschäftigten erhalten hatte, haben wir unmittelbar reagiert. Die betreffende Person wurde mit den Vorwürfen konfrontiert und freigestellt. Der Sachverhalt wurde an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergegeben. Angeforderte Unterlagen haben wir für die Ermittlungen zur Verfügung gestellt.
Die Aufklärung und strafrechtliche Bewertung der Vorwürfe liegt bei den zuständigen Behörden. Die Ermittlungen sind nach unserem Kenntnisstand noch nicht abgeschlossen. Für die beschuldigte Person gilt die Unschuldsvermutung.
Für uns als Krankenhaus ist entscheidend: Wenn Menschen in unserem Haus Beobachtungen machen, die Anlass zur Sorge geben, müssen sie darauf vertrauen können, dass ihre Hinweise ernst genommen werden und daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen werden.
Zum Schutz der möglicherweise Betroffenen, der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten und mit Rücksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren äußern wir uns nicht zu Einzelheiten der Vorwürfe.
Frank Müller
Verwaltungsdirektor